Christi Himmelfahrt im Burschachen

Die Wetterprognosen für das Himmelfahrtsfest im Burschachen stellten schon ein paar Tage zuvor den Sonnenschein in Aussicht.

Christi Himmelfahrt im Burschachen
Christi Himmelfahrt im Burschachen

So konnten die beiden Kirchengemeinden Mariazell und Hardt zuversichtlich an die Vorbereitungen des gemeinsamen Festgottesdienstes gehen. Die zahlreichen Festbänke waren gestellt, der Altar aufgebaut, die Kuchen gebacken.

So konnten die Bläsergruppe des Musikvereins Mariazell und der Kirchenchor Hardt, sowie auch die sehr vielen Gläubigen aus den Gemeinden Platz nehmen und den Gottesdienst feiern.

Pfarrer Eisele erklärte die biblischen Texte von der Himmelfahrt Jesu, 40 Tage nach Ostern. Zuallererst sei Himmelfahrt ein Christus-Fest, das aber auch für das Leben der Gläubigen in heutiger Zeit von Bedeutung ist. So ist uns biblisch zugesagt, dass wir selbst einmal in die Herrlichkeit des Himmels aufgenommen werden können.

Doch so einfach wie im Schlager "Wir kommen alle, alle, alle in den Himmel" sei es nun doch nicht, betonte Pfarrer Eisele. Schließlich sei auch im Lied angefügt: „Weil wir so brav sind“. – Brav im christlichen Sinne bedeute, sich an die Gebote Gottes zu halten. Unser Glaube fordert die Gottes- und Nächstenliebe, weil sie den Himmel und die Erde miteinander verbinde. So sei jeder von uns aufgerufen die Liebe Gottes in die Welt zu tragen als Gesandter der göttlichen Liebe.

Ein herzliches Vergelt`s Gott gab es am Ende der Feier für die Hofbesitzer, Manfred und Annette Flaig, die ihren Hof und die kleine Kapelle für diesen gemeinsamen Gottesdienst zur Verfügung gestellt haben. Nach dem Gottesdienst luden die Ministranten zu Kuchen und Getränken ein und ermöglichten den Besuchern ein geselliges Beisammensein.