Erstkommunion Vorstellungsgottesdienste "Jesus, du gehst mit"

In allen drei Kirchengemeinden haben sich im Januar die Erstkommunionkinder den Kirchengemeinden vorgestellt zum Motto "Jesus, du gehst mit" mit einem Symbol und Lied dazu.

EK-Symbol Sulgen "Jesus, du gehst mit"
EK-Symbol Sulgen "Jesus, du gehst mit"

Nach der Begrüßung durch Pfarrer Eberhard Eisele begrüßte Gemeindereferentin Gaby Reuter-Mink mit den Worten:

Ganz besonders begrüße ich heute alle Jungen und Mädchen, die sich in unserer Kirchengemeinde auf das Fest der Erstkommunion vorbereiten. Ihr werdet euch heute im Gottesdienst der Kirchengemeinde vorstellen. Ihr seid eingeladen, in eine Glaubensgemeinschaft hineinzuwachsen, um zu erfahren, dass wir niemals allein unterwegs sind. Gott ist mit uns allen unterwegs. Unsere Erstkommunion steht unter dem Motto; Jesus, du gehst mit!

In der Erstkommunion Vorbereitung macht ihr euch mit euren Familien gemeinsam auf den Weg, dem Geheimnis näher auf die Spur zu kommen, was es bedeuten kann, mit Jesus auf dem Weg zu sein. Jesus will uns Wegweiser sein, die Liebe Gottes in unserem Leben, in unseren Mitmenschen und in unserer Welt zu entdecken. Er ist wie ein Freund, der uns auf all unseren Lebenswegen begleitet. Das gemeinsame Feiern im Gottesdienst, wie wir es auch heute wieder tun, lässt uns etwas von dem wunderbaren Geheimnis unseres Glaubens erahnen, dass Jesus mitten unter uns ist.

Eine Elterngruppe hat dieses wunderschöne Symbol gestaltet (s. Fotos). Weg, Wegweiser mit Jesu, der euch Ek Kinder begleitet. Es soll darauf hindeuten, dass Jesus alle Kinder und uns alle kennt und begleitet. Er lädt uns ein, ihm nachzufolgen, auf sein Leben zu schauen, auf sein Wort zu hören, damit wir Gottes Liebe in unserem Leben spüren können.

Danach begrüßten auch die Kinder und nannten ihre Namen:

1. Jesus, du gehst mit! So lautet unser Erstkommunion Motto. In unserer Erstkommunionvorbereitung machen wir uns auf den Weg, Jesu Spuren zu folgen. Jesus zeigt uns den Weg zur Liebe und zum Frieden.

2. Wir dürfen Jesus kennenlernen als Freund, der uns auf unserem Weg begleitet und immer für uns da ist. Das tun wir in unseren Gruppenstunden in Bibelgeschichten, Spielen und Gottesdiensten in einer schönen Gemeinschaft. Immer wieder spüren wir, wir sind nicht allein.

3. Jesus will, dass wir eine Gemeinschaft werden. Er lädt uns zur großen Gemeinschaft der Liebe Gottes ein. Durch seine grenzenlose Liebe zeigt er uns, er geht mit.

Nach dem Evangelium (Joh 14,1-6: : Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.) erläuterte Gaby Reuter-Mink und die Kinder die Wegbegleitung Jesu anhand der Wegweiser: Vorbilder - Glauben - Gebet - Bibel.

Pfarrer Eisele sagte in einer Anprache:

Liebe Erstkommunionkinder, liebe Familien, liebe Gemeinde! Zum eurem Motto "Jesus, du gehst mit" hörten wir die Erzählung von der Suche eines jungen Mannes nach dem Glück und von den Kirchtürmen, die er dann nach und nach aufsuchte auf seinem Weg.

Wir sahen dazu die ganz unterschiedlichen und sehr eindrücklichen vier Kirchtürme unser Seelsorgeinheit. Der höchste ist der neue Sulgener Turm mit immerhin 37 m Höhe und dennoch ein recht schlanker Turm.

Der alte Mann wies darauf hin, dass die Türme den Menschen immer wieder nach oben zum Himmel und damit übertragen auf Gott hinweisen sollen. Und jeder Mensch hat ja diese Ausrichtung, wenn er auf beiden Beinen aufrecht steht. Dann ist er mit der Erde verbunden und der Kopf zeigt zum Himmel.

Und jeder Mensch hat zudem noch zwei Arme, die er seitlich ausstrecken kann, sozusagen zu den anderen Menschen hin oder auch zur Welt zur Schöpfung hin. Diese beiden Richtung senkrecht nach oben zu Gott und wagrecht zu den Mitmenschen hin, das macht unseren Weg als Menschen aus. Beides zusammen ergibt dann ein Kreuz und kann uns an Jesus erinnern, der am Kreuz für uns gestorben ist.

Jesus hatte immer diese beiden Ausrichtungen nach oben zu seinem Vater im Himmel und die Ausrichtung zu den Menschen hin, und zwar in der Liebe. Er hat ganz seinen Vater im Himmel geliebt als Gottes Sohn und er hat ebenso die Menschen geliebt.

Und so möchte er auch uns an die Hand nehmen und ausrichten nach oben zum Himmel in der Liebe und ebenso zu den anderen Menschen, auch zu denen, die wir vielleicht nicht so mögen. Die Worte im Evangelium hat Jesus zu seinem Jüngern im Abendmahlsaal einen Tag vor seinem Tode am Kreuz gesprochen. Er wollte seine Jüngern nicht einfach alleine lassen. Er wollte sagen, ich gehe weiter mit euch, ihr seid nicht allein.

Und dazu hat er dann an diesem Abend das letzte Abendmahl eingesetzt mit Brot und Wein, das er selbst ist. Das feiern wir in jeder Heiligen Messe. Wenn wir als Gemeinde und dann ihr Kinder dieses heilige Brot als Leib Christi empfangen dürfen, dass sind wir senkrecht mit Jesus im Herzen in der Liebe verbunden und ebenso im Mahl mit den anderen Gläubigen. Das ist das eigentliche Glück, das der junge Mann gesucht hat: ein ewiges Band der Liebe, das uns verbindet mit Jesus und untereinander. 

Das wünsche ich nun, das dieses Band weiter wachsen kann auf eurem Weg mit Jesus hin zur ersten Kommunion. Amen.