Seniorenfasnet - Fasnetssonntag

Das Frohe Alter war am Mittwoch der Fasnetswoche auch wieder närrisch

Kolpingfrauen
Kolpingfrauen

Nach der Begrüßung durch Hubert Haas erfreuten die Kolpingfrauen mit einem Tanz zum Lied Icecream verkleindet als Eistüten (s. Foto).

Für stimmungsvolle Musik sorgte die Eschbronner Festlesmusik (Foto).

Auch Pfarrer Eisele erzählte in Witzform aus seinem Altag als Pfarrer, etwa:

Mit meinem evangelischen Kollegen Pfarrer Markus Krimmer unterhalte ich mich gelegentlich:

So habe ich einmal mit ihm darüber diskutiert, wann das Leben anfängt. Ich habe gesagt, das Leben beginnt bereits bei der Zeugung

Mein evangelischer Kollege hat behauptet, das Leben beginnt erst bei der Geburt. Da wir nicht so recht weiterwussten, schlug ich vor:

Wir fragen die alte Frau dort auf der Parkbank um Rat! Gesagt - getan! Die alte Frau hat auch sofort die passende Antwort parat:

Ihr wollt wissen wann das Leben anfängt? Das Leben fängt an sobald die Kinder aus dem Haus sind und der Alte unter der Erde ist! 

Da Pfarrer Krimmer wie ich VfB-Stuttgart und Fußballfan ist, habe ich ihm Folgendes erzählt:

Ein VfB-Fan wollte im Fernsehen das Spiel gegen Freiburg sehen, aber seine Frau hat ihn genötigt, mit ihn die Kirche zum Gottesdienst zu gehen.

Da hat er heimlich mit Kopfhörer ein Radio mitgenommen und gehorcht. Dann mitten in meiner Predigt hat er laut gerufen: „Toor, Toor!“

Irritiert hat ich in die Gemeinde gefragt: „Wer war das?“

Darauf der Mann: „Führich vom VfB, Herr Pfarrer!“ – „Sehr gut!“ hab ich geantwortet.

Anschließend erzähten Jutta Mauch und Theresia Reuter vom Besuch des Dramas "Sulgen am See" (Foto).

Nach weiteren lustigen Beiträgen und dem Besuch der Hansel mit Brezelsegen (Foto) folgte am Ende die Polonaise.

Am Fasnetssonntag hielt Pfarrer Eisele die Predigt wieder in Reimform über den Besuch der Sonntagsmesse. Hier ein kleiner Teil zur Kollekte:

.....

 

Wird das Körbchen dann gereicht,

wo sich ganz konkret stets zeigt,

ob man etwas übrig hat,

zeige dich als Christ der Tat!

 

 

Die Emotionen, die das weckte,

die waren sehr verschieden bei der Kollekte,

denn Herrn Maier fiel voll Schrecken ein,

im Portemonnaie war nur ein Schein.

 

Der Zwanziger dort in den Falten

ließ seine Liebe rasch erkalten,

er wollte gerne Geber sein,

doch nicht in Form von jenem Schein.

 

Der Opferkorb ging durch die Reihen,

Herr Maier bat Gott, ihm zu verzeihen:

„Zu teilen ist zwar Christenpflicht,

doch zwanzig Euro ist zu viel!“

 

Der Knopftrick ging ihm durch Gedanken,

doch wies er ihn rasch in die Schranken,

die Jacke, zu Herrn Maiers Verdruss,

die hatte einen Reisverschluss.

 

So tauchte er die leere Hand

In jenen Korb, der vor ihm stand,

und hoffte, niemand merkte dies,

dass er nur Luft daraus entließ.

........

Schließlich kommt dann noch der Segen,

nimm ihn mit auf allen Wegen!

Dann geh wieder froh nach Haus,

denn die Messe ist jetzt aus.

 

Herr Maier, bereits am selben Abend,

mit Freunden sich bei Bier erlabend,

der Schmiss zur vorgerückten Stunde

schon seine dritte Kneipenrunde.

 

Und siehe da, der große Schein,

noch in der Kirche schwer wie Stein,

der schwebte aus dem schwarzen Leder,

als sei er leicht wie eine Feder.

 

Ja, Christen sind auch immer Sünder.

Doch mit Gottes Gnad könn´ sie gesunden.

Friede und Vergebung ist in Gottes Namen.

Und sein Reich währt ewig. Amen.