Weihnachtesgottesdienst 2023 in der Seelsorgeeinheit

Den Auftakt des Weihnachtsfestes bildete am Heiligen Abend die Krippenfeier verbunden mit der Feier der Eucharistie in der ganz gefüllten und weihnachtlich geschmückten St. Laurentiuskirche.

Jesuskind in Sulgen
Jesuskind in Sulgen

Die Famgo-Band übernahm wieder die musikalische Gestaltung. Im Krippenspiel wurde die Weihnachtsgeschichte aus Sicht verschiedener Hirten dargestellt. Wie menschliche Engel helfen sie Josef und der schwangeren Maria nach Bethlehem zu kommen und besorgen den Stall mit Krippe für das Jesuskind. Dort besuchen sie dann das neugeborene Kind, den Retter der Welt. Gemeindereferentin Gaby Reuter-Mink mit Erstkommunionmüttern hatten das Spiel mit der dritten Klasse mit viel Liebe und Engagement einstudiert. Vor der Kirche spielte der Musikverein Sulgen weihnachtliche Lieder.

Die Christmette wurde musikalisch gestaltet durch die Organistin Nathalie Schmidt und die Sängerin Anja Seckinger, die zu Beginn das Martyrologium sang. In der Predigt verkündete Pfarrer Eberhard Eisele, dass inmitten von Not, Armut und Kriegen damals wie heute das Jesuskind als Retter geboren wird, um der Welt seine göttliche Liebe und Hoffnung auf Frieden zu bringen. Er erinnerte dabei an den Krippenbauer Albrecht Fehrenbacher, der die sogenannte „Berliner Krippe“ 1962 schuf, wo die Krippe in einer Mauerlücke vor dem Brandburger Tor steht. „So kann auch heute das Jesuskind Mauern durchbrechen“, ermutigte Pfarrer Eisele.

Predigt zu Weihnachten von Pfarrer Eberhard Eisele

Im Hochamt an Weihnachten zog eine große Ministrantenschar mit Pfarrer Anton Cingia in die gut besetzte Kirche ein. Der Kirchenchor gab ein vielseitiges Programm mit klassischen und modernen Liedern und Messgesängen zum Gloria und Agnus. Die Leitung hatte Anne Bischoff mit Martin Ginter an der Orgel sowie Wolfgang Mauch an der Trompete.

In der Predigt verkündetet Pfarrer Cingia: „In friedloser Zeit berührt uns Weihnachten und es rührt sich etwas in uns. Geschenkt wird uns durch die Geburt Jesu Hoffnung und Zuversicht. Besonders allen, denen der Himmel und die Hoffnung oft in weite Ferne gerückt sind, gilt unsere Sorge. An Weihnachten sollen alle erfahren, dass sie nicht allein sind, sondern auf unsere Unterstützung und unser Gebet bauen dürfen.“

 

Weihnachtsgottesdienste in St. Georg Hardt

Zur Christmette am Heilig Abend in St. Georg in Hardt sang der Kolpingchor unter der Leitung von Alexandra Herzog mit Organist Alois Menrad. Ilse Flaig sang Soloteile. Verschiedene weihnachtliche Chöre erklangen wie die „Hymne an die Nacht“, „Freude der Christenheit“ oder „Still liegen Bethlehems Fluren“.

Pfarrer Cingia erinnerte daran, dass das Wort „Zeitenwende“ nicht nur heute ein häufig gebrauchtes Wort sei, sondern dass wir mit der Geburt Christi die größte Zeitenwender der Menschheitsgeschichte feiern. Damit sei die Trennung von Himmel und Erde beendet. Jesus Christus wird unser Bruder und bringt den göttlichen Frieden.

Das Hochamt zu Weihnachten wurde von Pfarrer Eberhard Eisele zelebriert, der mit vielen Ministranten feierlich einzog. Der Kirchenchor wurde durch 20 Sängerinnen und Sängern eines Projektchores verstärkt unter der Leitung von Dirigentin Marta Kulzer begleitet von Alois Menrad an der Orgel. Verschiedene bekannte und  neue Weihnachtslieder kamen zur Aufführung wie „Angels we have heard on high“ oder „Adeste fideles“.

Pfarrer Eisele betonte in der Predigt: „Trotz allem Unfrieden in der Welt oder in unserem persönlichen Lebensbereich ist Weihnachten das Fest der Hoffnung auf Frieden und  der göttlichen Liebe. Denn Gott schenkt uns im Jesuskind den Fürst des Friedens, den die Engel den Hirten verkünden.“ Mit festlichem Orgelspiel zum Auszug endete das Hochamt.