Ostergotterdienste in Sulgen 2019

Am Karsamstag um 20.30 h begann die Liturgie der Osternacht.

Osterkerze Sulgen vom Kloster Kellenried: Kreuz als Ölbaum mit Taube

Ostergottesdienste in St. Laurentius Sulgen 2019

Mit 26 Ministranten, den Erstkommunionkindern und Familien versammelte sich Pfarrer Eberhard Eisele am Samstagabend um das Osterfeuer, entzündete die große Osterkerze und zog zur Osternacht in die dunkle St. Laurentius Kirche in Sulgen ein. Dort ließ Gabriele Reuter-Mink das Osterlob erklingen. Pfarrer Eisele erläuterte die Symbole der großen Osterkerze aus dem Kloster Kellenried. Dieses Jahr erinnert der Ölbaum mit der Taube an die Botschaft des Friedens, die der Auferstandenen den Jüngern zusagt: „Friede sei mit euch!“. Zur Gabenbereitung sangen die Erstkommunionkinder das mit Gabi Reuter-Mink eingeübte Lied „Wenn wir das Leben teil wie das täglich Brot“.

Im Hochamt am Ostersonntag ließ der Kirchenchor unter der Leitung von Stephanie Dietrich die neu einstudierte gefühlvolle Missa brevis in B-Dur von Christopher Tambling  erklingen. Dazu spielte ein Bläserquartett, und es erklangen Röhrenglocken. An der Orgel  spielte Martin Ginter die Festmusik.

In der Predigt verkündete Pfarrer Cingia: „Eine Kette von Millionen von Christen hat in der Osternacht das Osterlicht weitergegeben, das Symbol unserer Hoffnung, dass das Leben stärker ist als aller Tod. Das verletzliche Licht Christi, das in die Dunkelheit des Kirchenraumes bricht, erinnert uns an die dramatischen Stunden der ersten Osterzeugen, der Frauen am Grab, und an die Frage des Engels: Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? (Lukas 24,5).“

Nach der Weihe der Osterspeisen dankte er am Ende für die frohe Ostermusik. Mit dem Festhymnus „Christus ist erstanden“ der ganzen Gemeinde endete das Hochamt.

 

Ostergottesdienste in St. Georg, Hardt 2019

In Hardt versammelte sich die Gemeinde am Samstagabend mit Pfarrer Anton Cingia und den Ministranten um das Osterfeuer, an dem die Osterkerze entzündet wurde. Dann wurde mit dem Ruf „Lumen Christi - Deo Gratias“ in die dunkle Kirche eingezogen. Kantorin Ilse Flaig ließ dort das Osterlob erklingen, die Schola sang die Psalmen nach den Lesungen.

„Maria von Magdala und die anderen Frauen haben die Botschaft von Ostern als erste Zeuginnen weitergegeben. Und diese Botschaft `Jesus lebt und wir leben mit ihm´ wurde in zwanzig Jahrhunderten der Menschheitsgeschichte in alle Winkel der Erde getragen und soll immer weitergegeben werden“, verkündete Pfarrer Cingia. Mit dieser Osterbotschaft könne es eine Wende der Zeiten geben zum Guten, damit die Liebe Gottes stärker ist als jeglicher Tod. Mit dieser Wundergeschichte Gottes können wir dazu beitragen, dass es immer wieder Wunder gibt für Frieden, Gerechtigkeit, Solidarität, Liebe, und Leben, so wurde in der Predigt ermutigt.

Der Festgottesdienst am Ostersonntag wurde in der voll besetzten Kirche eröffnet mit dem Osterlied „Gelobt sei Gott im höchsten Thron“ zusammen mit dem Chor. Der Kirchenchor sang zum Hochfest die Missa brevis in D-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart. Die musikalische Gesamtleitung lag bei Erich Fehrenbacher, an der Orgel spielte Alois Menrad.

In der Predigt betonte Pfarrer Eberhard Eisele die Dramatik von Licht und Finsternis, die sowohl Weihnachten wie auch Ostern präge. “Im Symbol der Osterkerze leuchtet Christus als Licht der Welt hinein in die Verfinsterungen dieser Welt wie Hunger, Krankheit, Umweltzerstörung, Gewalt, Krieg oder Unglücksfälle wie der Brand der Notre-Dame Kathedrale in Paris oder der Busunfall auf Madeira. Der Tod habe nicht das letzte Wort, sondern das Wort der Liebe“, so verkündete er.    

Nach der Weihe der Ostergaben, dankte Pfarrer Eisele mit Applaus für die gelungene Festmesse. Am Ende des Festgottesdienstes ließ der Chor das ergreifende Halleluja von Händel erklingen, bevor die Orgel den Auszug begleitete.