Pfingstfest in der Seelsorgeeinheit gefeiert - Miniehrungen in Mariazell

Fünfzig Tage nach Ostern konnte nun die Sendung des Heiligen Geistes gefeiert werden. Kantorenquartette begleiteten mit festlichem Orgelspiel die Hochämter in Sulgen, Hardt und Mariazell.

Miniehrungen in Mariazell am Pfingstmontag

Pfarrer Eisele begrüßte die Gemeinden in Sulgen und Mariazell mit den Worten:

Der Geist des Herrn erfüllt den Erdkreis. Halleluja!

Liebe Gemeinde dazu heiße ich am hohen Pfingstfest alle herzlich willkommen. 

Heute feiern und verehren wir den Heiligen Geist. Er erfüllt und erneuert die Kirche.

Pfingsten gilt als Geburtsfest der Kirche, wo der Heilige Geist damals über die Jüngerschar im Abendmahlssaal ausgegossen wurde. 

Nur er kann die Kirche und die Welt in all ihren Nöten erneuern und ihre seine Früchte, wie Liebe, Freude und Frieden, schenken.

In der Predigt hob er den Heiligen Geist als Erneuerer für einen persönlich, die Kirche, die Welt und Schöpfun hervon nach Ps 104,30 und Liedvers: 

Sende aus deinen Geist und das Antlitz der Erde wird neu.
Gerade die Erneuerung wird derzeit dringend benötigt, denn wir erleben auf vielfältige Weise gerade das Gegenteil, nämlich Zerstörung, Niedergang, ja Finsternis.

Da ist langandauernde Corona-Pandamie, wo sich viele nun nach einem Leben danach sehnen, wo wir Menschen wieder mehr Gemeinschaft pflegen können.

Papst Franziskus hat dabei immer wieder gesagt, es müsse zugleich ein Leben mit mehr sozialer Gerechtigkeit und innerer moralischer Erneuerung sein. Dazu gehört die Absage an Gewalt und der Einsatz für Frieden und Versöhnung. Der neu ausgebrochene Gewalt in Israel und Palästina oder in Myanmar machen dies deutlich.

Nicht zuletzt bedarf die Schöpfung einer Erneuerung. Die Umweltzerstörung, der Klimawandel, die Erderwärmung  dulden keinen weiteren Aufschub. 

Der Heilige Geist als Erneuerer, als Lebendigmacher und als göttliche Kraft der Liebe von oben kann hier die Dinge zum Guten wenden und Licht schaffen, wo Finsternis herrscht. 

Prophetinnen und Seher habe hier immer wieder bis in unsere Zeit dazu aufgerufen, dass wir den Heiligen Geist mehr anrufen müssen.

Da ist die verehrungswürdige Ehefrau und Mutter Conchita von Mexiko, gestorben 1935.
Jesus  sagte einmal zu ihr:

"`Die Welt geht unter, weil sie sich  vom Heiligen Geist abgewandt hat, und alle Übel, die sie heimsuchen haben darin ihren Ursprung. Bitte um das `neue Pfingsten'.

Als zweite Prophetin nenne ich "`die kleine Araberin"', wie sie auch kurz heißt, die heilige Karmelitin Mirjam von Abellin, gestorben mit nur 32 Jahren im Jahre 1878, 2015 von Papst Franziskus heiliggesprochen.

Papst Johannes Paul II. bestimmt sie zur Friedenspatronin des Nahen Ostens, wo sie in Galiläa, der Heimat Jesu, geboren wurde.
Eine innere Stimme sagte ihr: 

"`Die Welt und die religiösen Gemeinschaften suchen nach neuen Andachten und vernachlässigen dadurch die wahre Verehrung des Trösters [des Heiligen Geistes]. Deshalb gibt es so viel Irrtum und Zwietracht und so wenig Frieden und Licht."

Denn bei allem Tun und Handeln, das ebenso wichtig und notwendig ist, dürfen wir alle das Beten um den Heiligen Geist nicht vergessen:

Komm, Heiliger Geist. und erneuere das Antlitz der Erde. Amen.

Am Pfingstmontag wurden in Mariazell Mins für 5 und 10 Jahre Dienst am Altar und für alle Aktivitäten vom Obermini Simon Schumacher geehrt.